Der Küsten Trail

Vom Inland an die Küste

Ein ganz besonderer Wanderritt

Nur 1x im Jahr!

  • Entdeckt Namibia vom Pferderücken aus – hautnah, intensiv und voller Abenteuer. Begegnet der faszinierenden, wilden Tierwelt Afrikas Face to Face, galoppiert durch scheinbar endlose Flussbetten und spürt schließlich die frische, salzige Brise der Atlantikküste, die euch den Zauber dieses Landes mit jedem Atemzug näherbringt.

    Der Küsten Trail
    Vom Inland zur rauen Atlantikkueste

    Highlights

    • Vielfältige und ständig wechselnde Landschaften

    • Atemberaubende Weitblicke und spektakuläre Panoramen

    • Lange Galoppstrecken durch offene Ebenen und Flussbetten

    • Ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit

    • Camping unter dem afrikanischen Sternenhimmel

    • 7 volle Reittage mit insgesamt ca. 260 km im Sattel

    Voraussetzungen

    • Sehr gute Reiterfahrung erforderlich

    • Max. Körpergewicht: 80 kg

    • Sicheres Galoppieren über längere Distanzen, auch im leichten Sitz

    • Unabhängiger Sitz

    • Feine, ruhige Zügelführung

    • Gute körperliche Fitness, auch bei warmem bis heißem Klima

    Für erfahrene Reiter, die auf der Suche nach einem neuen, intensiven Abenteuer sind.

    Tag 1
    Ankunft auf der Farm am Nachmittag. Begrüßung mit Kaffee, Tee und Kuchen. Erstes Kennenlernen der Pferde – eure treuen Begleiter für die kommenden Tage. Gemeinsames Abendessen auf der Farm und entspanntes Ankommen.

    Tag 2
    Nach einem kräftigenden Frühstück geht es zu den Pferden. Ein entspannter Proberitt führt uns durch den afrikanischen Busch, gefolgt von ersten Galoppstrecken in trockenen Flussbetten, gesäumt von alten Akazien. Anschließend Mittagessen und wohlverdiente Siesta. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, die Pferde ruhen sich aus – denn am nächsten Morgen beginnt das eigentliche Reitabenteuer.

    Tag 3
    Heute brechen wir auf. Sieben eindrucksvolle Reittage liegen vor uns. Die Route führt durch das abwechslungsreiche Inland, über scheinbar endlose Ebenen bis hin zur rauen Atlantikküste.
    Wir verlassen die Farm am Morgen, reiten durch lange trockene Flussbetten und typische Busch-Savannen, bevor wir unser Nachtlager an der Grenze zu Damaraland aufschlagen. Vor Sonnenuntergang erklimmen wir bizarre Granitfelsen oberhalb des Camps und erhalten einen ersten Eindruck der Strecke, die vor uns liegt. Unter uns liegt das gewaltige Flussbett des Omaruru, dessen Verlauf wir bis zur Küste folgen werden. Gemeinsames Abendessen am Lagerfeuer – wer das Abenteuer liebt, schläft heute unter freiem Sternenhimmel.

    Tag 4
    Der Tag beginnt früh bei Sonnenaufgang mit einem kräftigen Frühstück und der Versorgung der Pferde. Die heutige Etappe führt uns vorbei an kleinen Farmen zu einem Damara-Dorf, wo wir unsere Mittagspause einlegen. Am Nachmittag reiten wir zügig durch den Omaruru-Flusslauf und schlagen unser Camp nahe einer kleinen, typischen Farm auf. Das Schnauben der Pferde begleitet uns beim Ausklang des Tages am Lagerfeuer.

    Tag 5
    Ein landschaftlich besonders abwechslungsreicher Tag erwartet uns. Breite und schmale, gewundene Flussbetten wechseln sich ab, wir passieren Granitfelsen und steinige Ebenen, in denen wir mit etwas Glück Wüstengänse oder kleinere Antilopen entdecken. In der Ferne zeichnet sich bereits die Silhouette des Brandbergs ab – Namibias höchstem Berg, dessen Panorama uns auf dem Weg zum Camp begleitet. Spätestens beim Sonnenuntergang entfaltet dieser Ort seinen Zauber und verwandelt das Camp in eine fast märchenhafte Kulisse.

    Tag 6
    Frühaufsteher genießen einen Kaffee auf den umliegenden Felsen. Der Abschied von diesem besonderen Ort fällt schwer, doch der heutige Tag überrascht mit starken Kontrasten: Steine in allen Formen und Farben, markante Felsformationen, schmale Pfade, tiefe Schluchten und plötzlich auftauchende Sumpflandschaften. Paviane beobachten uns, Vogelstimmen begleiten unseren Ritt. Die weiten Flussbetten laden zu langen Galoppstrecken ein, sodass wir rechtzeitig zum obligatorischen Sundowner im Camp ankommen. Umgeben von alten Ana-Bäumen lassen wir den Tag mit gutem Essen am Lagerfeuer ausklingen.

    Tag 7
    Auch heute steigert sich das Staunen von Stunde zu Stunde. Die Landschaft, die sich vor uns öffnet, ist überwältigend. In dieser Weite fühlen wir uns klein und gleichzeitig tief verbunden mit der Natur. Unsere Pferde tragen uns sicher und ausdauernd und schenken uns die längsten und schönsten Galoppstrecken der Reise. Das Vertrauen zwischen Reiter und Pferd ist so gewachsen, dass wir die Zügel locker lassen und dieses Gefühl von Freiheit vollkommen genießen können. Unser Camp liegt an einem weiteren magischen Ort, gesäumt von erodierten Granitfelsen. Am Horizont erscheint majestätisch die Spitzkoppe im Licht des Sonnenuntergangs.

    Tag 8
    Die erste Etappe des Tages führt uns erneut durch das Flussbett des Omaruru, vorbei an Ziegenhirten und endlosen Reihen von Akazien. Zur Mittagszeit verlassen wir den Flusslauf und erklimmen felsige Pfade. Vor uns liegt die Steinwüste mit ihren surrealen Landschaftsformen. Auf den ersten Blick scheint diese Gegend leblos – doch wer genau hinsieht, entdeckt das Leben, etwa in Form eines Chamäleons, Symbol für das Überleben in dieser harschen Umgebung. Unser Nachtcamp liegt gut verborgen hinter einem kleinen Damm mitten in der Wüste. Am Abend am Lagerfeuer macht sich leise Melancholie breit: Dies ist unsere letzte Nacht in dieser nahezu unbeschreiblichen Welt. Morgen erreichen wir die Küste.

    Tag 9
    Tempo ist heute angesagt. Das raue Klima des Atlantiks begrüßt uns mit frischer Brise, salziger Luft und aufziehendem Nebel. Die Pferde zeigen eindrucksvoll ihre Ausdauer. Zügige Galopps auf gewundenen Pfaden, vorbei an Sanddünen – und plötzlich schimmert etwas am Horizont. Das Meer. Wir hören die Brandung, spüren den Stolz, dieses Ziel aus eigener Kraft erreicht zu haben. Staunend stehen wir – Reiter wie Pferde – am Rand des Kontinents, dort, wo das Land im Ozean endet.

    Tag 10
    Das kleine Fischerdorf, in dem wir übernachten, empfängt uns mit seinem ganz eigenen Charme. Der Tag steht zur freien Verfügung: Spaziergänge am Meer, eine Kutschfahrt durch den Ort oder einfach Entspannung und Zeit zum Nachspüren der vergangenen Tage. Am Abend treffen wir uns in einem gemütlichen Fischrestaurant und feiern dieses einzigartige Abenteuer – unseren Ritt durch die Wüste bis zum Atlantik.

    Tag 11
    Gemeinsames Frühstück und Abschiednehmen. Mit neuen Freundschaften, kostbaren Erinnerungen und einem Herzen voller Eindrücke treten wir die Heimreise an.

    NUR 1x IM JAHR:
    09.-19. November 2026

    • 2 Nächte auf der Farm in Standard Doppel- oder Zweibettzimmern

    • 6 Nächte unterwegs im komfortablen Zwei-Personen-Zelt

    • 2 Nächte an der Küste in Standard Doppel- oder Zweibettzimmern

  • Die Farmer Familie züchtet seit vielen Jahren “Namibische Mustangs”. Dafür haben sie Araber, Quarter Horses, Basuto Pferde, Hannoveraner und Farmpferde gekreuzt, um daraus das perfekte namibische Westernpferd zu züchten. Auf der Farm wird im western Stil geritten und bei der Ausbildung der Pferde Wert auf Natural Horsemanship gelegt.

    Die Pferde, die mit auf die tagelangen Trails gehen, haben starke Rücken, feste Hufe, enorme Kondition und Ausdauer. Sie sind trittsicher, gelassen und absolut gutmütig. Sie haben Erfahrung mit Wild- und Raubtieren und behalten dabei immer die Nerven.

    Die perfekten Trailpferde also!

    Achtung: Gewichtslimit 80kg!

  • Bei der deutsch stämmige Familie ist Gastfreundschaft das oberstes Gebot. Hier ist der Gast nie einer von vielen. Es ist den Farmen besonders wichtig auf jeden Gast, dessen Anforderungen und Wünsche individuell eingehen zu können.

  • Der Trail ist tatsächlich nur etwas für erfahrene Reiter, aber wenn ihr nur für ein paar Tage auf der Farm bleiben wollt, gibt es auch für Nicht-Reiter genügend Zerstreuung. Vorausgesetzt er ist ein Naturfreund!

    • Tierbeobachtungen – die Vogelwelt ist einzigartig vielfältig.

    • Ein Paradies für Hobby-Geologen ebenso für Fotografen und Videofilmer

    • Wandern

    • Bergsteigen

    • Spurenlesen

    Nichts für Stubenhocker!